"Heute
wollen wir Schönes bedichten,
sangwirmal Weiber, Wohlstand und Wein,
heute wolln wir auf Ödes verzichten,
zum Beispiel: Dosenpfanddebatte.
Deswegen heute nur Liebenswertes,
irgendwas, das die Mühe auch lohnt,
was schmetterlingsmäßig Unbeschwertes,
also auf keinen Fall: Bürgerversicherung."
Laut Gedachtes kommt hier zu Ohren, vieles in komischen
Reimen des Autors und manches, das niemals ein Vers hätte
werden können, wenn es nicht von Eckenga verdichtet
worden wäre. Außerdem werden mit Originaltönen
anderweitig auffällig gewordener Prominenz verborgene
lyrische Schätze gehoben: Die Entdeckung des sauerländischen
Ethno-Rappers Franz Müntefering, die Bergung der wuchtig-erotischen
Versreserven Angela Merkels und die Freilegung poetisch
verfärbter Schicksalsverbände Gerhard Schöders
wären ohne Eckengas Nachhilfe nicht möglich gewesen.
Fritz Eckenga, dem der Tagesspiegel "die melancholische
Lebensklugheit von Kästner, die silbenstecherische
Lust von Morgenstern und die Blödellaune von Gernhardt"
attestierte, spricht auf "Ein Wort liebt das andere"
viele frische Rettungsreime, Geschichten und ein langes
Schlusswort.
CD-Hörbuch
Verlag Antje Kunstmann
Laufzeit 75:08 Minuten
Euro 17,90 (D) 18,50 (A) SFr 33,30
ISBN 3-88897-357-0

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