In
der erweiterten, überarbeiteten und völlig neu gestalteten
1. Auflage ihres Meisterwerkes pinseln die Autoren die herrschende
Kunstgeschichtsschreibung mit flottem Strich in den Schatten.
"Mona Lisa muss neu geschrieben werden" räumt
in erfreulicher Buntheit tüchtig auf mit den langweilenden
Wiederholungen der immergleichen Lügengeschichten über
die "berühmtesten Bilder der Welt".
Rückert und Eckenga weisen in mittelgroßformatigem
Hochdruck nach, dass auch die Kunstproduktion so großer
Meister wie Leonardo, Van Gogh und Picasso von den billigen
Wünschen der reichen Kundschaft, von spießiger
Gefallsucht und banalsten Zufällen abhängig war.
Die jahrelangen Recherchen der beiden Sachverständigen
förderten erstaunliches Material zu Tage. Topaktuelle
Interviews mit Zeitgenossen Rembrandts fehlen ebenso wenig
wie echte Originalabbildungen der recht unansehnlichen Modellfrolleins
Da Vincis. Und nur da, wo tatsächlich keine authentischen
Dokumente mehr aufzutreiben waren, griffen die Autoren zum
zulässigen Mittel der Interpretations-Malerei. Dann
aber besonders vielfarbig.
Hier
wird endlich ein Werk vorgelegt, das unwiderlegbar beweist:
"Die meisten Menschen sehen gern auf Bildern , was
sie auch in der Wirklichkeit gerne ansehen würden!"
Schon Picasso wusste, dass Kunst lügen muss, damit
ihre Betrachter die Wahrheit erkennen. Dass es die großen
Meister aber derart dreist trieben, durften wir selbst in
unseren kühnsten Träumen nicht erhoffen.
Mona Lisa musste also mal ganz neu geschrieben (und gemalt)
werden. Ein absolutes Muss für jeden, der sich gerne
mal ein Bild ansieht!
Und das schreibt die Presse:
"Eckenga unterhält auf einem Niveau abseits des
bloßen Schenkelklopfens. (...) es ist die Fähigkeit
des Dortmunder Autors, alltägliche Begebenheiten haargenau
auf den Punkt zu bringen." (Westdeutsche Allgemeine
Zeitung)
Edition Tiamat, Berlin 2000
Verlag Klaus Bittermann
ISBN: 3-89320-041-X

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